18 Jahre und endlich Legal: Das Hanf Museum feierte Geburtstag

hanfmuseum logo klein 18 Jahre und endlich Legal: Das Hanf Museum feierte GeburtstagAm Donnerstag 6. Dezember 2012 feierte das Hanf Museum in Berlin seinen 18. Geburtstag. Mit den Mitarbeiterinnen und Besucherinnen feierten dann knapp fünf Millionen Menschen am anderen Ende der Welt. Im US-Bundesstaat Colorado trat an diesem Tag nämlich eine im Schatten der Präsidentenwahl beschlossene Gesetzesänderung in Kraft, die den Besitz von Hasch und Marihuana legalisiert.

Museumschef Rolf Ebbinghaus sieht in den weltweit vielbeachteten Volksentscheiden, auch die Einwohner Washingtons hatten einer ähnlichen Initiative zugestimmt, “nur einen kleinen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Relegalisierung der Pflanze Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel”. Jedoch seien dies trotz aller Einschränkungen “Schritte in die richtige Richtung”.

Vollständig Legalisiert ist die in Deutschland verbotene Pflanze denn auch im fernen Colorado nicht. Die Freigabe gilt nur für Personen über 21 Jahre. Diese dürfen ab 6. Dezember bis zu 1 Unze (28,34 Gramm) psychoaktive Cannabisprodukte besitzen. Auch der heimische Anbau wird in engen Grenzen gestattet. Je sechs Hanfpflanzen darf man in Garten oder Growschrank stehen haben.

Anlässlich des “interkontinentalen Feiertages” ludt das Hanf Museum Berlin an Nikolaus zu einem Tag der offenen Tür. Via Internet-Liveschaltungen wurde dann über den Atlantik hinaus gefeiert werden. Aus erster Hand sollten die Besucherinnen so erfahren, wie es sich anfühlt, mit legalem Cannabis “zu leben”.
Außerdem gab es einen Schätzwettbewerb. Wie viel Hanf ist eine Unze? Die Besucherinnen konnten es ganz praktisch erfahren. Den besten Hanfschätzerinnen winkte ein Preis, der gerne entgegen genommen wurde.

Für das Leibliche Wohl gab es leckerer Hanfwaffeln (ein Geheimtipp, der sonst nur zu den Langen Nächten der Museen angeboten wird) und Hanftee, so waren alle bestens versorgt.

(*naja, nur in Colorado und nur 28,34 Gramm und nur ab 21 Jahre, aber immerhin zum ersten Mal eine echte Legalisierung)

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentare deaktiviert

Absage von Grün-Berlin / Tempelhof

hanflabyrinth tempelhof Absage von Grün Berlin / TempelhofAm 20.6.2012 hat uns ein Schreiben von Grün Berlin, der Verwaltung des ehemaligen Flughafen Tempelhof Geländes, erreicht um mitzuteilen, dass das Projekt eines Hanflabyrinthes auf Tempelhof leider nicht weiter verfolgt werden könne.

Hinsichtlich des Flächenbedarfs stehe ein Großteil der Flächen noch nicht zur Verfügung, und sehe das Konzept von Grün-Berlin inhaltlich andere Projektformen für “urbane Landwirtschaft” vor. Sie bedauern, uns keine positive Antwort übermitteln zu können und wünschen uns, dass wir das Projekt an einem anderen Standort durchführen können.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentare deaktiviert

17. Geburtstag des Hanf Museums am 6.12.2011

hanfmuseum logo klein 17. Geburtstag des Hanf Museums am 6.12.2011Im Nikolaiviertel, Berlins ältester Innenstadt, eröffnete am 6. Dezember 1994, also noch im letzten Jahrtausend, das erste und immer noch einzige Hanf Museum des Landes. Es feiert nun siebzehnjähriges Bestehen unter dem Motto “Mit 17 hat man noch Träume”.

Diese einzigartige Ausstellung beschreibt Herkunft, Botanik und historische Anwendungen des Hanfes bis hin zu aktuellen Nutzungen und Möglichkeiten, die die alte Kulturpflanze birgt.
Die Bedeutung von Cannabis in den Kulturen der Welt ist im Hanf Museum zu sehen, wie auch die Entstehung und der Werdegang der Kriminalisierung. Darüber hinaus finden je nach Anlass neue Sonderausstellungen statt.

Seit nunmehr siebzehn Jahren lädt das Hanf Museum ein, sich vorurteilslos und umfassend über die oft kontrovers diskutierte Pflanze zu informieren. Sowohl Schulklassen als auch Berlintouristen, schon über 100.000 Gäste haben dieses einzigartige Museum besucht.

Am Dienstag, den 6. Dezember, feiern wir unser Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür.

Besuchen Sie das Hanf Museum!
Mühlendamm 5
10178 Berlin – Mitte

Veröffentlicht unter Allgemeines, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert

Hanfdorf Reingers in Österreich

Der Spiegel berichtet vom Hanfdorf Reingers in Österreich, und wie ein Ausflug dorthin war. Ein wirklich entspanntes Ausflugs- und Urlaubsziel rund um die Pflanze Hanf in der Nähe der Grenze zur Tschechischen Republik.

Veröffentlicht unter weitere Hanflabyrinthe | Kommentare deaktiviert

Tempelhofer Feld: Ein Hanflabyrinth für Berlin 2012?

Kurz vor der Hanfparade, am 2.8.2011 hat uns ein Brief vom Tempelhof Projekt erreicht, in dem unsere Bewerbung für ein Zwischen- und Pioniernutzungsprojekt und unser Interesse an der Mitwirkung an der Entwicklung der Tempelhofer Freiheit gewürdigt wurde. Sie teilten uns mit, dass die Arbeitsgruppe die Projektidee in die Kategorie „Park, Gärten, Urbane Landwirtschaft“ aufgenommen hat.

Wegen der Flächengröße und der inhaltlichen Zielsetzungen sei unser Projekt mit einem Hanflabyrinth auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafen weniger für die Starterflächen der Pioniernutzungen geeignet, könnte aber in der weiteren inhaltlichen Konkretisierung der Parklandschaft zum Tragen kommen.

Der Fachbeirat zur Auswahl von Pioniernutzungen habe ausgewählte Projekte der Kategorie „Park, Gärten, Urbane Landwirtschaft“ an die Grün Berlin GmbH übergeben und darum gebeten, deren Umsetzung im Rahmen der Weiterbearbeitung des Entwurfes zu prüfen. Die Grün Berlin GmbH ist für die Entwicklung und das Management der Parklandschaft der Tempelhofer Freiheit zuständig.

Zum weiteren Vorgehen werde man sich zeitnah mit uns in Verbindung setzen. Wenn das Projekt tatsächlich etwas wird, benötigen wir viel Hilfe! Meld’ dich bei uns per E-Mail an info@hanflabyrinth-berlin.de, wenn du Spass und Lust an der Mitarbeit an einem Hanffeld in Berlin hast!

Vogelschau 700x338 ohne Bildunterschrift dee9d4c0d2 Tempelhofer Feld: Ein Hanflabyrinth für Berlin 2012?

Am 15.04.2011 wurde das Ergebnis des Wettbewerbes zur Entwicklung der Parklandschaft vorgestellt. Im nächsten Schritt geht es um die Weiterentwicklung des siegreichen Entwurfs von „gross.max. Landschaftsarchitekten“ und „Sutherland Hussey Architekten“ aus Großbritannien und die Harmonisierung mit dem städteplanerischen Masterplan.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentare deaktiviert

Der Eine-Welt Klima Parcours im Hanffeld

Vom 6.8. bis zum 3.10.2011 findet in Niederweimar/Lahn ein Hanflabyrinth mit Anspruch statt:

Armutsbekämpfung und Klimawandel stellen die zentralen Herausforderungen unserer Zeit dar. Um diese Aufgaben zu lösen brauchen wir kritisches Denken und fundiertes Wissen. Einen Beitrag zu einer gerechten Gestaltung der Globalisierung, kann nur leisten, wer die globalen Zusammenhänge kennt und versteht

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Herausbildung der Fähigkeiten für eine kritische Auseinandersetzung mit Prozessen der Globalisierung zu unterstützen und ihnen Raum für die Entwicklung von eigenen Ansätzen nachhaltigen Denkens und Handelns zu bieten. Wir möchten Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft öffnen und das Bewusstsein darüber stärken, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.

Hierfür bieten wir eine Auswahl einzelner Themenaspekte an und führen spielerisch durch die einzelnen Aspekte des Klimawandels. Dabei ist es uns wichtig, bei den Jugendlichen nicht nur Interesse für die Themen zu wecken, sondern ihnen auch Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann. Den Jugendlichen soll ermöglicht werden, globale Zusammenhänge zu erkennen und fremde Lebensrealitäten zu erfahren. Die Förderung eines solidarisches Bewusstsein ist uns dabei ein besonderes Anliegen.

Leider ist die Homepage des Bildungsprojektes www.klimaparcours.de vom Netz genommen worden (Sommer 2012).

Veröffentlicht unter weitere Hanflabyrinthe | Kommentare deaktiviert

Niedersachsen: Hanflabyrinth bei Hannover eröffnet

Auf dem Rittergut in Evensen bei Hannover gibt es dieses Jahr ein Hanflabyrinth. So ist das bisher erste und einzigste Hanf-Labyrinth in Niedersachsen. Erst seit dem Jahr 1996 ist es Landwirten wieder gestattet die alte Nutzpflanze unter strengen Auflagen anzubauen. Zuvor war ihr Anbau aufgrund der Angst von Drogenwirkungen per Gesetz 15 Jahre lang verboten. In den nächsten Tagen finden auch einige Events statt: am 17. Juli 2011 der Musiksonntag im Hanffeld, und ab dort die Aktion “Ein Bett im Hanffeld” bis Ende Juli.

Geöffnet ist das Hanflabyrinth Hannover vom 3. Juli 2011 bis 25. September 2011, jeweils Fr – So 12-19 Uhr sowie nach Absprache. Kontakt: Telefon: 05072-583, Mail: Rittergut-Evensen@web.de – Das Rittergut liegt an der L191, gut zu erreichen über B6, A7, A2 und per Bahn. Die Eintrittspreise sind wie folgt: Erwachsene: EUR 3,00, Kinder bis 12 Jahre: EUR 1,50, Gruppenrabatte ab 5 Personen. Weitere Preise auf Anfrage.

Weiteres auch auf der Webseite des Labyrinthes, http://www.hanflabyrinth-hannover.de

Veröffentlicht unter weitere Hanflabyrinthe | Kommentare deaktiviert

Das erste Hanflabyrinth im Harzvorland eröffnet!

Absolut Rauschfrei zeigt sich das erste Hanflabyrinth Norddeutschlands. Am 9. Juli 2010 wird dieses im Kloster Wöltingerode bei Vienenburg im Harzvorland eröffnet. Im Mittelpunkt steht dabei eine der ältesten Kulturpflanzen weltweit, denn Hanf wurde vor über 5.000 Jahren als Faserlieferant und Heilpflanze angebaut. Vom 9. Juli bis 19. September ist das Hanf-Labyrinth an den Wochenenden für Familien, Schulklassen und Gruppen ein abwechslungsreiches Ausflugsziel.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter weitere Hanflabyrinthe | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert

Gaggeldub’s Hanflabyrinth Video feat. Lee Perry

Der Sommer lässt grüßen:

Veröffentlicht unter Das Leben im Hanffeld, Videos | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert

Interview zum Abschluss des Hanflabyrinth in Berlin 2009

Im Hanf Journal ist ein Interview mit Heiko vom Hanflabyrinth erschienen:

Ende, Gelände – auf ein Neues im nächsten Jahr

Die Hanf-Labyrinth Saison ist vorbei und der Hanf geerntet
Das Team um Platzwart Heiko hat den Abbau des Equipments erfolgreich hinter sich gebracht. Das Hanf Journal war auch vor Ort, hat ein ganz klein wenig beim Abbau geholfen und die Gelegenheit genutzt, ein Interview mit dem Greenkeeper vor Ort zu führen. Heiko, Kati, Gunni und der Rest vom Team haben fast vier Monate bei Wind und Wetter dafür gesorgt, dass die Arbeiten vorangingen, immer Ess- und Trinkbares für Unterstützer und Besucher vor Ort war. Sie haben die Wasseranschlüsse repariert, Wege vom Unkraut befreit, Klowagen gewartet und, und, und – kurzum, Heiko und das Team waren die „Seele des Hanflabyrinths“.

Um auch unseren Lesern einen kurzen Rückblick auf den Berliner Hanfsommer zu gewähren, hat sich Heiko nach vier Tagen Arbeit im Dauerregen in unser warmes Büro begeben und ein wenig über die vergangene Saison erzählt.

Hanf Journal: High
Heiko: High
Ha Jo: Erzähl doch mal kurz von Anfang an, wie sich das mit dem Hanflabyrinth so entwickelt hat:
H: Bevor ich anfange, muss ich zuerst all den fleißigen Helfern danken, die das Projekt durch ihre ehrenamtliche Unterstützung erst möglich gemacht haben.

Angefangen hat es ein wenig anders als erwartet, wir mussten eine Menge improvisieren.Wir hatten kaum Werkzeuge und mussten alles per Hand machen, sogar die Pfade ins Labyrinth haben wir per Hand angelegt, das war schon heftig.
Ha Jo: Aber auch verschlungene Wege führen zum Erfolg?
H: Wie gesagt, alles kam anders, war aber trotzdem schön. Wir hatten ein sehr positives Presseecho und so auch oft Medienverteter/innen zu Besuch. Und natürlich Besucher. Viele Schulklassen und Familien haben die einmalige Gelegenheit genutzt, sich auf dem Berliner Stadtgebiet über die vergessene Nutzpflanze Hanf zu informieren, sich zu verlaufen oder einfach ein wenig in der Natur zu entspannen. Allein dadurch haben wir doch unser Ziel mehr als erreicht.
Ha Jo: Wie viele Leute haben gefragt, ob man den Hanf rauchen kann?
H.(grinst): Zu viele, gerade bei jugendlichen Besuchern war das die meist gestellte Frage. Dabei musste man nur auf die überall aufgestellten Tafeln schauen, um zu erfahren, dass es sich nicht um THC-haltigen Hanf handelte.

Ha Jo: War die Polizei auch mal zu Besuch?
H: Öfter. Ganz am Anfang kamen ab und zu Streifen vorbei, die wissen wollten, was wir da machen. Die waren freundlich, haben dann aber wohl ihre Kollegen in Zivil informiert. Die waren anfangs ziemlich unfreundlich und wollten sogar, dass wir alle Hanfpflanzen, die nicht direkt auf dem Feld stehen, ausreißen. Wir hatten da so eine Art Schutz- und Werbehecke zur Straße hin, die sollte weg. Aber wir haben es einfach stehen gelassen, immerhin gehört der Hanf ja auch dem Bauern, der das Feld angemeldet hat, nicht uns. Wenn es sie stört, sollen sie es doch selbst wegmachen, wir waren uns keiner Schuld bewusst. Nach ein paar Wochen wurden aber auch die zivilen Beamten freundlicher und die Hecke hat nicht mehr interessiert. Vorbeigeschaut haben sie trotzdem bis zum Schluss.
Ha Jo: Zum Schluss durftet ihr sogar noch zwei fette Parties machen?
H: Ja, das war cool. Nachdem besonders die Anlieger anfangs sehr skeptisch waren, vor allen Dingen hatten sie Angst, wir machen zuviel Krach, haben sie mit der Zeit mitbekommen, dass wir hier nicht feiern, sondern ackern. Im Laufe des Sommers gab es nie einen Anlass, sich über unser Verhalten, sei es durch Müllentsorgung, Lärmbelästigung oder Sonstiges, zu beschweren.
So haben wir uns beliebt gemacht und konnten Ende August und Mitte September noch zwei fette Parties feiern – alle waren zufrieden, die Nachbarn kamen auf ein Hanfbier, einfach schön.

Ha Jo: Gibt es auch ein Hanflabyrinth 2010?
H: Wir haben vor, durch Nutzhanf wieder eine Fläche auf dem Berliner Stadtgebiet von Umweltgiften zu befreien und den Boden zu verbessern. Die Späth‘sche Baumschule, der Besitzer des Geländes, ist mit dem diesjährigen Ergebnis hochzufrieden. Der Boden ist jetzt wieder für ihren Betrieb nutzbar. Kommendes Jahr soll alles noch besser, größer und professioneller als in diesem Jahr werden. Wir haben aus den Fehlern gelernt, die Crew ist hoch motiviert und unsere Ambitionen sind noch größer als im Mai. Wir wollen definitiv weitermachen.
Ha Jo: Dann wünschen wir viel Erfolg für das kommende Jahr, natürlich könnt Ihr auch 2010 auf unsere Unterstützung zählen. Danke für‘s Interview.
H: Ich danke für die Einladung und den Kaffee im warmen Büro. Bitte lass mich noch kurz erwähnen, dass wir ab sofort Paten für das Hanflabyrinth-Berlin 2010 suchen. Grüße an alle Leserinnen und Leser da draußen, wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr.

Patenschaften fürs Hanflabyrinth 2010 gibt es unter mze@sowjet.de

Veröffentlicht unter Presserundschau | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert