Der Sommer 2009 ist vorbei – Hanflabyrinth Berlin geschlossen

Die Natur war schneller als wir: Am 3. Oktober schloss das Hanflabyrinth Berlin hinter den letzten Gästen die Türen. Wir haben den ganzen Sommer lang gearbeitet, geschwitzt und gelitten, um die ausgelaugten Böden der Späth’schen Baumschule durch die Anpflanzung von Hanf wieder auf Vordermann zu bringen und die Öffentlichkeit über die vielfältige Nutzung der Pflanze zu informieren.

Im Laufe der vergangenen Monate haben sich zahlreiche Besucher über die Anwendungsgebiete der Cannabispflanze informiert, im Feld verirrt oder gar eine Hanfpatenschaft übernommen.

Das Hanflabyrinth-Berlin war das erste legale Hanffeld auf dem Berliner Stadtgebiet und dank der guten Resonanz ein voller Publikumserfolg!

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2 Kommentare bis jetzt

  1. 1

    Bartz, MarLon said,

    Oktober 18, 2009 @ 21:00

    Hallo Leute,

    habe meine Laube in der Nähe und komme wöchentlich mehrmals an Euren Labyrinth vorbei. Publikum habe ich aber höchst selten dort gesehen. Selbst bei den Highlights zum Späthschen Traditionsfest war es überschaubar. Einen Erfolg kann ich daher nicht bestätigen.

    Überhaupt sind die Vorteile der Hanftpflanze, z.B. im medizinsichen Bereich unbestritten, das Problem besteht daher vor allem bei der schweren Überprüfbarkeit des Unterschieds zu den kanabistauglichen Hanfpflanzen gemäß BTM-Gesetz. Die Pflanzen sind bis zu ihrer Erntereife nicht unterscheidbar und dem Mißbrauch durch die organisierte Kriminalität wären Tür und Tor geöffnet.

    LG

  2. 2

    tribble said,

    Juli 20, 2010 @ 16:07

    Hejho Marlon,
    du spricht da sicherlich wichtige Dinge an, aber ganz so einfach ist es nicht. Wenn du gerne über die psychoaktiven Wirkstoffe reden möchtest, die ja im Industriellen Faserhanf – wie wir ihn angebaut hatten – fehlen, empfehle ich dir zuvor das Studium der Webseite der Organisation Cannabis als Medizin. Die medizinische Nutzung der Cannabispflanze als Ganzes ist seit über 4000 Jahren bekannt, von den Ägyptern und alten, chinesischen Medizinbüchern bis zu der aktuellen Forderung der zwei größten Ärztegesellschaften in den USA, Marihuana umgehend auf die Nutzungen zu studieren.

    Abgesehen davon ist eine Pflanze zu illegalisieren total ent-wurzelt von diesem Planeten und irrsinnig. Ein sinnvoller und gesunder Umgang kann durch “Verheimlichung” und Verbote nicht entstehen. In anderen Ländern, wo der Umgang mit der Pflanze “normal” ist, gibt es keine “künstlichen” Probleme wie Hierzulande.

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